Fragen und Antworten
Nachhaltigkeit bei LANAKILA – ehrlich erklärt
Wie nachhaltig ist Sportbekleidung wirklich? LANAKILA über regionale Produktion in Leipzig, recycelte Materialien, On-Demand-Fertigung und ehrliche Grenzen der Nachhaltigkeit.
A · Grundhaltung & Geschichte
Nachhaltigkeit ist bei LANAKILA kein Marketing-Zusatz, sondern der Gründungsgedanke. Hier die Haltung dahinter und wie alles begann.
Warum ist Nachhaltigkeit für LANAKILA so zentral?
Kurz gesagt: Weil die Marke aus genau diesem Anspruch heraus entstanden ist: regional und nachhaltig zu produzieren, war von Anfang an – neben Passform und Design – oberstes Ziel. Nachhaltige Produktion und Versand sind unser Kredo.
Gründerin Sylvia Michalk erlebte auf ihren Reisen immer wieder angespülten Müll an Stränden und beim Schwimmen im Meer. Diese Erfahrung machte Müllvermeidung und nachhaltige Produktion zu einem persönlichen, zentralen Thema – und zum Fundament der Marke. Nachhaltigkeit ist bei LANAKILA deshalb kein nachträgliches Label, sondern der Ausgangspunkt.
Wie ist LANAKILA entstanden?
Kurz gesagt: Sylvia Michalk suchte 2016 einen Triathlonanzug, der ihre Lebensfreude und Kraft ausdrückt – und fand nichts Passendes. 2017 entwickelte sie in Leipzig den weltweit ersten nachhaltig produzierten Triathlon-Einteiler aus recyceltem Plastikmüll. Das war der Beginn der Marke.
Aus einem persönlichen Projekt – dem perfekten, frauenspezifischen Triathlonanzug – wurde eine Sportmarke. „LANAKILA” ist hawaiianisch und bedeutet „der/die Siegreiche”: das Jagen der eigenen Träume und das Erobern des unmöglich Geglaubten. Seit 2017 fertigt LANAKILA leistungsstarke Sportkleidung für Triathlon, Radfahren, Laufen und Schwimmen.
Was war der weltweit erste nachhaltige Triathlon-Einteiler?
Kurz gesagt: LANAKILA entwickelte 2017 den weltweit ersten nachhaltig produzierten Triathlon-Einteiler aus recyceltem Plastikmüll – der Beweis, dass High-Performance und Nachhaltigkeit zusammengehen.
Dieser erste Trisuit war der Startpunkt der Marke und zeigte, dass ein Wettkampfanzug aus recyceltem Kunststoff denselben Ansprüchen an Passform, Aerodynamik und Funktion genügen kann wie ein konventioneller. Der Anzug wurde in der Folge mehrfach ausgezeichnet und kontinuierlich weiterentwickelt.
Was bedeutet der Name LANAKILA?
Kurz gesagt: „LANAKILA” ist hawaiianisch und bedeutet „der/die Siegreiche” bzw. „der/die Erfolgreiche” – ein Symbol fürs Jagen der eigenen Träume und das Erobern des unmöglich Geglaubten.
Der Name steht für die Haltung der Marke: Menschen zu inspirieren, zu bestärken und zu bewegen – und mit dem eigenen Handeln Verantwortung zu übernehmen. Das Markenmotto: „Siege über dich selbst.”
B · Produktion in Deutschland
Warum produziert eine Sportmarke ausgerechnet im Hochlohnland Deutschland – und was bedeutet das konkret?
Warum produziert LANAKILA in Deutschland statt in Asien?
Kurz gesagt: Aus Überzeugung: für faire Arbeitsbedingungen, zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und des Traditionshandwerks sowie zur Vermeidung langer Transportwege und damit CO₂. LANAKILA nimmt dafür bewusst vielfach höhere Produktionskosten in Kauf.
Von Beginn an stand fest, regional in Deutschland zu fertigen. Der Grund: genug von Berichten und Bildern menschenunwürdiger Arbeitsverhältnisse. Eine heimatnahe Produktion sichert Arbeitsplätze, hält Expertise und Handwerk im Land und vermeidet Transporte über das Meer – das bedeutet weniger CO₂. Die höheren Kosten gegenüber einer Fertigung in Asien tragen wir bewusst.
Häufiger Irrtum: „Made in Germany bei Sportbekleidung ist nur ein Etikett.” Bei LANAKILA ist es das Produktionsmodell – überwiegend in Leipzig, auf Bestellung gefertigt.
Wo genau wird produziert?
Kurz gesagt: Überwiegend in der eigenen Produktion in Leipzig. Ein Teil der Fertigung erfolgt mit langjährigen Partnern in Italien – dort, wo Material und Know-how am besten passen. In beiden Fällen in Europa, mit kurzen Wegen.
Trisuits, Bib Shorts, Thermo-Radhosen und z. B. die Winter-Bike-Jacke entstehen in Leipzig; einzelne Produkte wie Race-Trikots oder die Wind/Regen-Jacke werden in Italien gefertigt. Wir kommunizieren das offen, statt pauschal „alles aus Leipzig” zu behaupten – Ehrlichkeit gehört für uns zur Nachhaltigkeit.
Wie verbessert regionale Produktion die Arbeitsbedingungen?
Kurz gesagt: Weil in Deutschland und Italien gefertigt wird, gelten europäische Arbeits- und Sozialstandards – faire Löhne und menschenwürdige Bedingungen statt der Missstände, die in Teilen der globalen Textilindustrie herrschen.
Kurze Wege bedeuten auch Transparenz: Wir wissen, unter welchen Bedingungen produziert wird. Das war ein Gründungsmotiv – Sportkleidung herzustellen, ohne die Ausbeutung in Kauf zu nehmen, die viele Fast-Fashion-Ketten begleitet.
Warum ist LANAKILA teurer als Fast-Fashion-Sportkleidung?
Kurz gesagt: Weil faire Produktion in Europa, hochwertige recycelte Materialien und Fertigung auf Bestellung mehr kosten als Massenware aus Asien. Der Preis spiegelt echte Kosten wider – faire Löhne, gute Stoffe, Langlebigkeit – statt sie auf Mensch und Umwelt abzuwälzen.
Ein günstiger Preis entsteht oft durch niedrige Löhne, billige Materialien und Überproduktion. LANAKILA geht den umgekehrten Weg: regionale Fertigung, zertifizierte recycelte Stoffe, kein Lagerüberschuss. Dafür bekommst du ein langlebiges Produkt, das du reparieren lassen kannst – gerechnet auf die Nutzungsdauer relativiert sich der Preis.
Häufiger Irrtum: „Teuer heißt Marge.” Hier heißt teuer vor allem: faire Kosten statt versteckter Kosten für andere.
Wird wirklich alles in Leipzig hergestellt?
Kurz gesagt: Nein – überwiegend, aber nicht ausschließlich. Der Großteil entsteht in Leipzig; einzelne Produkte werden mit Partnern in Italien gefertigt. Alle Fertigung findet in Europa statt.
Wir sagen bewusst „überwiegend in Leipzig”, weil das der Realität entspricht. Wichtig ist uns die europäische, faire und ressourcenschonende Fertigung – und die Transparenz darüber.
C · On-Demand & Müllvermeidung
Der vielleicht wirksamste Nachhaltigkeitshebel steckt nicht im Stoff, sondern im Geschäftsmodell: nur zu produzieren, was wirklich gebraucht wird.
Was heißt „on demand" bzw. „auf Bestellung produziert"?
Kurz gesagt: Es heißt, dass wir dein Kleidungsstück erst fertigen, nachdem du es bestellt hast – nicht auf Lager. So entsteht keine Überproduktion und kein Müll aus unverkaufter Ware.
Statt große Mengen auf Verdacht zu produzieren, nähen wir genau das, was bestellt wird (oder in kleinen Serien). Das spart Ressourcen, vermeidet Lagerüberschuss und ermöglicht sogar individuelle Optionen (z. B. Radhose mit/ohne Polster). Die Kehrseite – eine kurze Wartezeit von typischerweise 5–10 Tagen – ist für uns die nachhaltigste Produktionsform überhaupt.
Wie hilft On-Demand-Produktion, Müll zu vermeiden?
Kurz gesagt: Die Textilindustrie stellt bis zu 400× mehr her, als sie verkauft – der Rest wird oft vernichtet. Wer nur auf Bestellung produziert, vermeidet genau diesen Überschuss und die damit verbundene Verschwendung.
Überproduktion ist eines der größten Nachhaltigkeitsprobleme der Modebranche. Unverkaufte Ware landet auf Deponien oder wird verbrannt. LANAKILAs Modell – auf Bestellung oder in kleinen Serien – setzt genau hier an: kein Kleidungsstück wird „auf Verdacht” produziert.
Häufiger Irrtum: „Ein einzelnes T-Shirt macht keinen Unterschied.” Im Aggregat schon: Nicht produzierter Überschuss ist der Müll, der gar nicht erst entsteht.
Warum dauert die Lieferung ein paar Tage?
Kurz gesagt: Weil dein Produkt erst nach der Bestellung gefertigt wird. Diese Wartezeit (typischerweise 5–10 Tage) ist der bewusste Preis für eine Produktion ohne Überschuss und Müll.
Ein Lagerprodukt ist sofort verschickt – aber es existiert nur, weil es auf Verdacht produziert wurde. Bei uns entsteht dein frisch genähtes Einzelstück on demand. Die kurze Geduld zahlt direkt auf Ressourcenschonung ein.
Was passiert mit Reststoffen und Verschnitt?
Kurz gesagt: Durch die Fertigung auf Bestellung und in kleinen Serien fällt von vornherein deutlich weniger Materialüberschuss an als bei Massenproduktion.
Der größte Hebel gegen Textilmüll ist, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen – über das On-Demand-Modell und bewusste Materialplanung.
D · Materialien & Zertifikate
Woraus die Kleidung besteht – und woran du erkennst, dass die Nachhaltigkeitsversprechen belegt sind.
Aus welchen Materialien besteht LANAKILA-Kleidung?
Kurz gesagt: Aus sorgfältig ausgewählten Stoffen: recycelte Funktionsstoffe für die Performance-Linie (u. a. aus recyceltem Plastikmüll), Bio-Baumwolle und nachwachsende Rohstoffe für Streetstyle. Die Herkunft aller Materialien ist Deutschland oder Italien.
Wir wählen alle Materialien selbst nach strengen Kriterien für Nachhaltigkeit und Funktionalität aus. Für die Performance-Produkte kommen – wo funktional möglich – zertifizierte recycelte Stoffe zum Einsatz; für Streetstyle Bio-Baumwolle oder andere nachwachsende Rohstoffe. Beispiele: recyceltes Meeresplastik/Fischernetze (Aero 3.0), 78 % recyceltes Polyamid (Radhosen).
Was heißt „recyceltes Polyester/Polyamid"?
Kurz gesagt: Es sind Funktionsgarne, die aus bereits existierendem Kunststoff gewonnen werden – etwa aus PET-Flaschen, Meeresplastik oder alten Fischernetzen – statt aus neuem Erdöl. Sie bieten dieselbe Leistung wie Neuware, bei besserer Ökobilanz.
Alter Kunststoff wird gereinigt, aufbereitet und zu hochwertigem Funktionsgarn versponnen. Das spart Rohöl und entzieht der Umwelt vorhandenen Plastikmüll. LANAKILA nutzt solche Garne für die Performance-Linie, wo sie die funktionalen Anforderungen erfüllen.
Woher stammen die Materialien?
Kurz gesagt: Die Herkunft aller Materialien ist Deutschland oder Italien – kurze Wege innerhalb Europas statt globaler Lieferketten.
Das ergänzt die regionale Fertigung: Wenn schon in Europa produziert wird, sollen auch die Stoffe von hier kommen. Italienische Textilhersteller liefern viele der hochwertigen Funktions- und recycelten Materialien; weitere stammen aus Deutschland.
Welche Zertifikate und Siegel nutzt LANAKILA?
Kurz gesagt: Unter anderem Bluesign® und Oekotex® (z. B. Basismaterial der Winter-Bike-Jacke) sowie ECO-PASSPORT für die verwendeten Druckfarben. Damit sind Schadstofffreiheit und umweltverträgliche Herstellung unabhängig belegt.
Zertifikate machen Nachhaltigkeit überprüfbar. Bluesign® steht für ressourcenschonende, schadstoffgeprüfte Textilproduktion, Oekotex® für auf Schadstoffe geprüfte Materialien, ECO-PASSPORT für unbedenkliche Textilchemie/Druckfarben. Die Druckfarben sind zudem wasserbasiert und haut-/umweltfreundlich.
Sind die Druckfarben umweltfreundlich?
Kurz gesagt: Ja. Für die farbenfrohen Designs verwendet LANAKILA wasserbasierte, umwelt- und hautfreundliche Druckfarben mit ECO-PASSPORT-Zertifizierung.
Wasserbasierte Druckfarben kommen ohne aggressive Lösungsmittel aus und sind hautverträglich – wichtig bei Kleidung, die eng auf der Haut getragen wird. Das ECO-PASSPORT-Siegel bestätigt die Unbedenklichkeit der eingesetzten Textilchemie.
Woraus besteht die Streetstyle-/Freizeitkleidung?
Kurz gesagt: Aus Bio-Baumwolle oder anderen Stoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Für Freizeitprodukte, bei denen keine Hochleistungsfunktion nötig ist, setzt LANAKILA auf natürliche, nachwachsende Materialien.
Nicht jedes Produkt braucht Hightech-Funktionsstoff. Wo es sinnvoll ist – etwa bei T-Shirts, Hoodies und Streetwear – nutzen wir Bio-Baumwolle und ähnliche nachwachsende Rohstoffe statt recyceltem Kunststoff.
E · Nachhaltigkeit vs. Leistung
Die häufigste Sorge: Muss ich für Nachhaltigkeit Abstriche bei der Performance machen? Die klare Antwort.
Geht recycelt ohne Leistungsverlust?
Kurz gesagt: Ja. Hochwertige recycelte Funktionsgarne stehen Neuware in Leistung, Elastizität und Haltbarkeit in nichts nach – der weltweit erste recycelte Trisuit von 2017 war der Beweis, und die Modelle wurden seither mehrfach ausgezeichnet.
Recyceltes Polyester/Polyamid erfüllt dieselben technischen Anforderungen wie Neumaterial: Feuchtigkeitstransport, schnelle Trocknung, Kompression, Aerodynamik. Der Unterschied liegt in der Ökobilanz, nicht in der Performance. Deshalb setzt LANAKILA recycelte Stoffe überall dort ein, wo sie funktional möglich sind.
Häufiger Irrtum: „Nachhaltig = langsamer oder weniger haltbar.” Das Gegenteil ist der Fall – unsere schnellsten Anzüge bestehen aus recycelten Garnen.
Warum nicht zu 100 % recycelt oder biologisch?
Kurz gesagt: Weil Funktion und Nachhaltigkeit zusammenpassen müssen. Wir verwenden recycelte Stoffe, „wenn funktional möglich” – bei manchen Hochleistungsanforderungen ist das noch nicht kompromisslos umsetzbar, ohne die Performance zu senken.
Ehrlichkeit gehört dazu: Nicht jeder Funktionsstoff ist heute in 100 % recycelter oder biologischer Qualität mit gleicher Leistung verfügbar. Wir maximieren den nachhaltigen Anteil, ohne die Funktion zu opfern – und entwickeln kontinuierlich weiter.
Sind Elasthan und Funktionsstoffe ein Nachhaltigkeitsproblem?
Kurz gesagt: Elasthan ist für die Passform von Sportkleidung praktisch unverzichtbar und lässt sich schwer recyceln – deshalb setzen wir umso stärker auf recycelte Hauptmaterialien, Langlebigkeit und Reparatur, um die Ökobilanz über die gesamte Nutzungsdauer zu verbessern.
Kein Funktionsstoff ist perfekt. Der wirksamste Hebel ist, das Kleidungsstück lange zu nutzen: Ein Anzug, der viele Saisons hält und reparierbar ist, hat eine bessere Bilanz als ein „grüneres”, aber kurzlebiges Produkt.
F - Langlebigkeit, Pflege & Reparatur
Das nachhaltigste Kleidungsstück ist das, das du lange trägst. Wie LANAKILA auf Langlebigkeit setzt.
Wie lange hält LANAKILA-Kleidung?
Kurz gesagt: Bei richtiger Pflege viele Saisons – Langlebigkeit ist ein bewusstes Designziel. Hochwertige Materialien und Verarbeitung sorgen dafür, dass die Produkte lange Form, Elastizität und Funktion behalten.
Langlebigkeit ist gelebte Nachhaltigkeit: Je länger ein Produkt genutzt wird, desto besser seine Ökobilanz. Deshalb konstruieren wir robust (z. B. pilling-, chlor- und abriebresistente Radhosen) und bieten einen Reparaturservice. Schonendes Waschen verlängert die Lebensdauer zusätzlich.
Bietet LANAKILA einen Reparaturservice?
Kurz gesagt: Ja. Weil wir in Leipzig selbst produzieren, können wir viele Schäden reparieren, statt sie zu ersetzen. Kontaktiere uns per E-Mail; nach einer Sichtung erhältst du einen Kostenvoranschlag, die Konditionen richten sich nach dem Aufwand.
Reparatur statt Wegwerfen ist ein direkter Nachhaltigkeitsbeitrag. Das Näh-Know-how sitzt bei uns im Haus. Schreib uns mit kurzer Beschreibung (idealerweise Foto) an hello@lanakila-sports.com – wir prüfen, was möglich ist.
Wie pflege ich meine Kleidung nachhaltig?
Kurz gesagt: Kalt/lauwarm bei 30 °C im Schonwaschgang, flüssiges Feinwaschmittel, kein Weichspüler, kein Trockner, an der Luft trocknen. Schonende Pflege spart Energie *und* verlängert die Lebensdauer – doppelt nachhaltig.
Jede Wäsche bei niedriger Temperatur und ohne Trockner spart Strom und schont die Fasern. Weniger, dafür richtig waschen erhält Funktion und Form über Jahre. So wird Pflege selbst zum Nachhaltigkeitsfaktor.
Was kann ich selbst für eine bessere Ökobilanz tun?
Kurz gesagt: Lange nutzen, schonend waschen, reparieren lassen statt ersetzen – und bewusst kaufen, was du wirklich brauchst. Die längste Nutzungsdauer ist der größte Hebel.
Der nachhaltigste Beitrag liegt in der Nutzung: ein Kleidungsstück viele Saisons tragen, bei 30 °C ohne Trockner waschen, kleine Schäden reparieren lassen. Damit unterstützt du genau das Modell, für das LANAKILA steht – Qualität und Langlebigkeit statt Wegwerfmode.
G · Ehrliche & kritische Fragen
Nachhaltigkeit verdient ehrliche Antworten – auch auf die unbequemen Fragen. Hier ohne Greenwashing.
Ist Funktionskleidung überhaupt nachhaltig?
Kurz gesagt: Keine Kleidung ist „100 % nachhaltig” – aber es gibt große Unterschiede. LANAKILA reduziert die Umweltwirkung an den wirksamsten Stellen: recycelte Materialien, regionale faire Produktion, keine Überproduktion und Langlebigkeit.
Ehrlich gesagt hat jede Textilproduktion einen Fußabdruck. Die relevante Frage ist nicht „nachhaltig ja/nein”, sondern „wie viel Wirkung wird an welchen Hebeln vermieden”. Wir setzen dort an, wo der Effekt am größten ist – und kommunizieren offen, wo Grenzen bestehen (z. B. schwer recycelbares Elasthan).
Was macht LANAKILA (noch) nicht perfekt?
Kurz gesagt: Nicht alles wird in Leipzig gefertigt (Teile in Italien), nicht jeder Stoff ist zu 100 % recycelbar (Elasthan), und Funktionskleidung kann beim Waschen Mikrofasern abgeben. Wir benennen das offen und arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen.
Transparenz ist Teil unseres Nachhaltigkeitsverständnisses. Statt Perfektion zu behaupten, zeigen wir die realen Stellschrauben – und entwickeln uns stetig weiter, hören unseren Kund:innen zu und verändern, was sich verbessern lässt.
Was ist mit Mikroplastik beim Waschen?
Kurz gesagt: Wie alle Synthetik-Textilien können Funktionsstoffe beim Waschen feine Mikrofasern abgeben. Du reduzierst das deutlich, indem du seltener, bei niedriger Temperatur und in einem feinmaschigen Wäschesack (Mikrofaser-Waschbeutel) wäschst.
Mikroplastik ist ein branchenweites Thema. Praktische Gegenmaßnahmen: volle statt halbe Maschine, 30 °C statt heiß, spezieller Waschbeutel, der Fasern auffängt, und generell weniger waschen (Funktionskleidung oft nur auslüften/ausspülen). Das schont zugleich das Material.